m-peG-Fachschulung

11. September 2019 | Zur mittlerweile neunten Gemeinschaftsveranstaltung des VDE-Bezirksvereins Region Nord e.V. und der Mecklenburg-Prignitzer Elektrogemeinschaft (m-peG) empfingen die Gastgeber Dirk Lembke (VDE) und m-peG-Geschäftsführer Dirk Lübcke am 11. September 2019 rund 70 Teilnehmer in den Räumlichkeiten der WEMAG in Schwerin. Nach der Begrüßung durch m-peG-Geschäftsführer Dirk Lübcke stellte Moritz Koch, Ingenieur für Assetmanagement und Netzgrundsätze der WEMAG Netz GmbH, das Projekt WindNODE – Schaufenster für intelligente Energie aus dem Nordosten Deutschlands vor. Schwerpunkt des Fachvortrages war es, neue Ansätze vorzustellen, die für Netzbetreiber die ansteigende volatile Erzeugung optimal in das Verteilnetz integrieren lässt.

Die Gastgeber Dirk Lembke (li.) und Dirk Lübcke begrüßen die Gäste der m-peG-Fachschulung

Der Verteilnetzbetreiber, Erzeugungsanlagen in der Hoch-, Mittel,- und Niederspannung aber auch der einzelne Kunde haben einen immer größeren Anteil an der Gewährleistung eines stabilen Netzbetriebes. Daher entwickelt die WEMAG ein System, um Blindleistung auf Anforderung des Übertragungsnetzbetreibers (dem IBMS) aus Erzeugungsanlagen im Hochspannungsnetz bereitzustellen. Nachtspeicheröfen und Wärmepumpen sollen zukünftig flexibel, nach Bedarf des Netzbetreibers angesteuert werden, um Netzengpässen entgegenzuwirken. Einen überregionalen Überblick über die entstehenden Lastflüsse und die Potenziale von „Microgrid“-Anwendungen liefert das Versuchsfeld „Intelligente Energienetze“, bei dem die WEMAG ihre Netzkennzahlen bereitstellt und so an dem Gelingen eines vernetzten, flexiblen Energienetzes beiträgt.

Im zweiten Block der Schulung informierte Burkhard Schulze, Bundesbeauftragter für das Normenwesen bei ZVEH aus Calvörde, über die aktuellen VDE-Bestimmungen in 2019, insbesondere mit den Schwerpunkten technische Anschlussregeln, Einsatz von Fehlerstrom- und Brandschutzschaltern.

Bildtexte: WEMAG